Die Arbeitshunde der Schäfer bildeten den Ursprung aller Schäferhund-Rassen. Die Hunde hatten oft die Farbe weiß, damit sie in der Dunkelheit vom Raubwild unterschieden wurden. Alle Schäfer benötigen einen witterungsbeständigen, belastbaren und zuverlässig arbeitenden Hund. Durch die Selektion auf solche Merkmale entwickelten sich im Laufe der Jahre recht einheitlich veranlagte, gelehrige Herdengebrauchshunde.
1933 wurde die Farbe weiß aus dem Rassestandard des Deutschen Schäferhundes gestrichen. Sie galt von da an als Fehlfarbe, weiße Welpen sollten nach Möglichkeit sofort nach der Geburt getötet werden. Dadurch wurden weiße Schäferhunde in Europa immer seltener, wurden aber in den USA und Kanada weiter gezüchtet. Dort wurde eine neue Zuchtbasis geschaffen, der auch letztendlich die heutige Population in Europa zu verdanken ist.
In den 1970er Jahren kam der Weiße Schäferhund nach Europa zurück, zunächst in die Schweiz. Danach stieg die Population auch in Holland, Deutschland, Österreich und Schweden rasch an. Die vorläufige internationale Anerkennung durch den FCI erfolgte am 01.01.2003.
Der Weiße Schäferhund ist ein eleganter, wie auch kräftig gebauter Familien- Begleit- und Gebrauchshund. Das Fell kann stock- oder langstockhaarig sein, wobei ausreichend Unterwolle vorhanden sein sollte.
Weiße Schäferhunde gelten als intelligent und lernwillig mit einem ausgeglichenen, selbstsicheren Wesen. Dadurch ist er auch für nahezu alle Hundesportarten geeignet. Die tägliche Pflege ist problemlos, aber anspruchsvoll im Hinblick auf die notwendige artgerechte Haltung und Beschäftigung, die ihnen geboten werden muss.
Widerristhöhe:
Rüden: 60 – 66 cm
Hündin: 55 – 61 cm
Gewicht:
Rüden: 30 – 40 kg
Hündin: 25 – 35 kg
Weisse-Schäferhunde.de
Hundeversicherungen:
Pferdeversicherungen:
Katzenversicherungen:
Private Versicherungen: